| 2005plusX Aktuelles Trends Reflektionen |
Inhalt
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I) Zentrale Elemente in der Wertschöpfung .....und warum es aus unserer Sicht darauf nur eine Antwort gibt... Die betriebswirtschaftliche Literatur definiert die Wertschöpfung darüber, inwieweit ein Geschäftsprozess für die Erstellung eines Produkts oder einer Leistung relevant ist bzw. entscheidenden Einfluss auf die Erstellung nimmt. Je nachdem, wie stark dieser Einfluss ist, belegt der entsprechende Geschäftsprozess einen höheren Rang bzw. größere Wichtigkeit für die Wertschöpfung. Wertschöpfung im Unternehmen bedeutet nichts anderes, als aus Rohstoffen, Ideen und der Arbeitskraft der Mitarbeiter Produkte und Dienstleistungen zu erstellen und damit Gewinne zu erwirtschaften. Sie ist sozusagen die Grundmotivation, aus der heraus ein Unternehmen überhaupt betrieben wird. Das heisst, je besser die Rohstoffe ( besser auch im Sinne von Preis- Leistungs- Verhältnis), je besser, innovativer und/ oder einzigartiger die Idee, je effektiver und effizienter die Arbeitskraft und je besser die Geschäftsprozesse ablaufen, desto bessere Voraussetzungen für eine hohe Wertschöpfung sind gegeben. Das sind Definitionsmöglichkeiten aus der Sicht eines Unternehmens zum Thema Wertschöpfung. Die Definition aus Sicht des Kunden: Der Kunde erbringt eine Leistung, in der Regel Geld, für das er im Gegenzug eine seinen Bedürfnissen und Erwartungen angepasste Dienstleistung oder ein dementsprechendes Produkt erwartet. So weit, so gut. Wie unsere geneigten Leser hoffentlich erwarten, wollen wir als Beratung-, Trainings- und Dienstleistungsunternehmen natürlich auf ein bestimmtes Ergebnis zusteuern. |
II) Wissen und Information und Geschwindigkeit Die zur Verfügung stehende Informationsmenge verdoppelt sich derzeit etwa alle 5 bis 6 Jahre, wie Wissenschaftler festgestellt haben. Diese Geschwindigkeit wird gar noch zunehmen. Je weiter man zurückschaut, desto langsamer war alles; die Informationsmenge stieg langsamer, aus heutiger Sicht kann man sagen, sie stieg sehr gemächlich, die Autos fuhren langsamer, die Informationsübermittlung war langsamer etc. etc.. Heute ist Wissen und Information bereits nach 3 bis 4 Jahren häufig veraltet. Was früher richtig war, ist heute nicht mehr zu gebrauchen. Ein Hauptgrund für die zunehmende Geschwindigkeit ist die immer weiter fortschreitende Technologiesierung fast aller Lebens- und Arbeitsbereiche. Die Telekommunikations- und Computertechnologie erlaubt die Übertragung und Vervielfältigung nahezu unglaublicher Datenmengen in unglaublich kurzer Zeit. Und wenn man den einschlägigen Experten glauben darf, stehen wir damit erst am Anfang der damit einhergehenden Möglichkeiten. Auch die physikalischen Transportmittel, Auto, Bahn, Flugzeug werden immer schneller und stehen immer mehr Menschen zur Verfügung. Legt man an die Entwicklung der letzten 50 bis 100 Jahre einen Richtungspfeil an, wird es in naher Zukunft mit Sicherheit so sein, dass jeder Mensch zu jeder Tages- und Nachtzeit über fast alles derzeit verfügbare Wissen und über ungeheure Mengen an Informationen verfügen kann, egal wo er sich gerade örtlich befindet. Ein zweiter Trend ist mit Sicherheit, dass im Rahmen zunehmender Technologiesierung die Menschen immer weniger körperlich arbeiten müssen. Solche Tätigkeiten werden zunehmend von Maschinen übernommen. Nun könnte man über diese Zustände lamentieren mit althergebrachten Killerphrasen und sagen, dass früher ja alles besser gewesen sei, wir von der zunehmenden Geschwindigkeit völlig überfordert sind und überhaupt, wo soll das denn alles hinführen. Das tun wir allerdings nicht. Sondern wir arbeiten mit Gegebenheiten, mit Situationen und Tatsachen, leiten daraus ab und erstellen Wissens- und Entwicklungskonzepte, die unseren Kunden helfen, selbst zu wachsen, sich zu entwickeln und zu verändern. Denn wir sind der Auffassung, gerade dieser technische Fortschritt eröffnet den Menschen heutzutage ungeahnte Chancen, riesige Möglichkeiten sich selbst zu entwickeln, gar selbst langsamer! zu gehen, als wir dies vermeintlich tun müssten. Viele Menschen, Firmen, Unternehmen, Organisationen jedweder Art haben das bereits erkannt und Nutzen die Situation für sich. Was bedeuten also nun diese Trends für ein Unternehmen, was kann es damit machen, was sollte vermieden werden, worauf kommt es an? Waren früher nun im wesentlichen allein Grundbesitz, Kapital und Maschinen erforderlich um erfolgreich zu wirtschaften, kommen heute verschiedene wesentliche Faktoren hinzu (im folgenden beispielshaft aufgezählt), die ein erfolgreiches Unternehmen von einem nicht so erfolgreichen unterscheiden: Halten wir zunächst einmal fest: Zunehmende Technologiesierung heisst:
Diese Liste kann natürlich noch weiter fortgeführt werden. Ferner können aus diesen Ableitungen wiederum Ableitungen getroffen werden. Nehmen wir mal als erstes die Punkte „ Geschwindigkeit und immer mehr Information in immer weniger Zeit“ heraus und betrachten, was das für eine Organisation und für einzelne Menschen bedeutet. Dazu schauen wir als erstes kurz in die Vergangenheit. Wenn vor, sagen wir mal 20 oder 30 oder gar 50 Jahren eine Organisation oder ein einzelner Mensch eine Geschäftsidee hatte, eine neues Produkt auf dem Markt brachte oder eine neue Dienstleistung, dauerte es in der Regel mehrere Jahre, bevor andere dies kopieren oder in ähnlicher Weise nachmachen konnten. Bis dahin hatte dieser Unternehmer schon einen großen Vorsprung an Wissen und Erfahrung auf diesem Gebiet. Aufgrund dessen hatte dieses Unternehmen ein klar abgegrenztes Profil von Wettbewerben, wenn nicht gar eine Alleinstellung. Der Kunde wußte also, wenn er das benötigt, was diese Firma anbietet, dann muss er zu dieser Firma gehen. Heute ist es so, dass aufgrund der hohen Geschwindigkeit und der großen Masse an Informationen, ein Unternehmen sich nicht auf seinem Produkt oder seiner Dienstleistung ausruhen kann. Der Wandel, die Veränderung hat das Unternehmen schneller eingeholt, als jemals zuvor. Das was ich heute als „innovativ“, als absolut neu anbiete, ist morgen schon wieder veraltet oder ich bin nur einer von vielen Anbietern. Welche Variante auch immer: Damit befindet sich ein Unternehmen heute fast in allen Märkten in Massenmärkten, in welchen große Verteilungskämpfe ablaufen. Somit: Prof. Michael E. Porter, Managementberater an der Harvard Bussiness School in Bosten definiert: Die Strategie eines Unternehmens muss heute als das Schaffen einer einzigartigen und werthaltigen Marktposition mit Hilfe eines durch die Wettbewerber kaum kopierbaren Systems von Geschäftsaktivitäten definiert werden. Diese strategische Positionierung eines Unternehmens ist zu erreichen indem ein Unternehmen Tätigkeiten oder Aktivitäten betreibt die bei Konkurrenten nicht üblich sind oder auch bei Konkurrenten übliche Tätigkeiten und Aktivitäten auf andere Weise ausübt. Nur die richtige Strategie und eine einzigartige Marktstellung sichern auf Dauer hohe Gewinne, sagt Porter. Zusätzlich muss diese Strategie aber noch berücksichtigen, dass sie eine „innere Flexibilität“ besitzt, sich ständig entwickeln und verändern können muß, ansonsten auch diese Art der Strategie recht zügig aufgesaugt werden wird. Das sagen wir. Um diese Dinge zu verwirklichen, darf ein Unternehmen nicht an einem Produkt hängen bleiben; Produkte und Dienstleistungen entwickeln sich stets weiter. Das ist die nätürlichste Sache der Welt. Nur: Das geht alles immer schneller. Dabei werden die Faktoren Information, Ideen, Wissen und deren Umsetzung immer noch mehr an Bedeutung gewinnen. Aus den anderen Punkten können ebenso viele Ableitungen gezogen werden, Strategien und Taktiken aufgebaut werden. Fortsetzung folgt. |
III) Der „Hemmschuh“ Mensch in unserer heutigen Zeit. Die Wichtigkeit der Netzwerke und Kooperation. Betrachten wir den Mensch mal als biologisch-technisches Produkt. Wir werden geboren mit einer gewissen genetischen Prägung und Veranlagung. Unsere biologischen Funktionen, unser Wachstum entwickeln sich mit einer Geschwindigkeit X. Auch unser Lernen geht mit einer bestimmten Geschwindigkeit vonstatten. Während wir nun Informationen aufnehmen, werden wir mit einer gewissen Anzahl an Glaubenssätzen, Überzeugungen und Meinungen aufgeladen, mit Grenzen und mit Freiheiten, mit Wissen vielfältigster Art und unterschiedlichsten Informationen. Manches Wissen und manche Grenzen davon sind sehr wichtig. Manches wiederum oft auch nicht und manches „überholt“ sich einfach. Ferner benötigt unser biologisch mechanischer Körper Phasen der Aktivität, Phasen der Ruhe, der Entspannung, des Trainings, der Nahrungsaufnahme und noch einige andere, sehr wichtige! J, Phasen. Betrachten wir auf der anderen Seite die technischen Errungenschaften. Was in früheren Zeiten nur einigen wenigen Menschen bekannt war, ist heute anderen Menschen in Form von Büchern, Zeitschriften und vor allem dem Internet schnell verfügbar. Viele große Firmen arbeiten auf diese Weise heute schon „rund um die Uhr“. Damit hat die Welt technisch ein Niveau an Geschwindigkeit erreicht, mit der der einzelne Mensch im Grunde nicht mehr mithalten kann. Jeder Mensch benötigt zum Lernen, zum Entwickeln, zum Verändern, zum Arbeiten etc. eine gewisse Zeitspanne. Das heisst, was ein einzelner Mensch sich heute ausdenkt, kann morgen schon durch einen anderen Menschen, der möglicherweise eine halbe Weltreise entfernt lebt, weiterentwickelt, verbessert oder gar vollkommen überholt worden sein. Oder sei es nur, ein anderer Mensch oder ein anderes Unternehmen bietet meine Leistung oder mein Produkt in ähnlicher Form auch an; so befinde ich mich bereits wieder mit anderen Anbietern im Wettstreit. Deswegen ist es jetzt bereits so und es wird in naher Zukunft immer noch mehr so sein, dass dynamische Netzwerke, Kooperationen, in denen verschiedene Ideen und Leistungen aktiv zusammengeführt werden, sowie ein enges verzahntes miteinander Arbeiten, bei dem jeder einzelne seine besten Fähigkeiten einbringt, nicht mehr weg zu denken ist. Aus diesen Gedanken heraus ist der einzelne Mensch derzeit, isoliert betrachtet und in Bezug zu den technischen Möglichkeiten gesetzt, der „ Hemmschuh“, der bremst. Man könnte auch sagen, die Form ist den Inhalten derzeit voraus. Bis dann........wenn Sie uns eingeholt haben........J ..oder wir Sie......., wer weiß.......
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IV) Die Brisanz der Personalentwicklung und das absolute Erfordernis des lebenslangen Lernens und Veränderns. Eine Abhandlung darüber, dass sich zuerst der Mensch verändern muß, bevor sich ein Unternehmen verändert. Aufgrund der in den vorigen Artikeln dargelegten Inhalte wird stetes Lernen immer „ noch!“ wichtiger. Der Mensch neigt dazu, an den bislang erlernten und eingeübten Verhaltensweisen festzuhalten. Diese Thesen werden von vielen heute vertreten und propagiert, und das nicht erst seit gestern. Dennoch weit weg von jeder Selbstverständlichkeit; Lernen bedeutet immer Investition von Zeit, Aufwand, Energie. Lernen heisst, neue Informationen zu assimilieren, mit anderen Informationen zu verknüpfen und diese neuen Informationen dann anzuwenden. In unseren Zeiten der rasenden Veränderung nun ist es von ausschlaggebender Bedeutung und Notwendigkeit, ständig neue Informationen zu gewinnen sowie diese anzuwenden und umzusetzen. Denn wenn sich alles weiterentwickelt (hier kommt der berühmte Relativitätsgedanke ins Spiel), ich selbst aber nicht, werde ich zwangsläufig diese Welt irgendwann nicht mehr verstehen. Was Lernen genau ist, wie es abläuft und was dabei geschieht, wie man „besser und schneller“ lernen kann, wo der Unterschied liegt zwischen fachlichen Inhalten und sogenannten Soft Skills, dazu später mehr in dem Kapitel Lernen geschieht durch Wahrnehmung, Wahrnehmung folgt der..........................? Die meisten Unternehmen und auch Berater reden sehr gerne von Change Management, von notwendiger Veränderung. Und da haben sie Recht, da Veränderung gleich Lernen ist. Nur impliziert die Wortwahl häufig die falsche Strategie: Unternehmen müssten sich verändern, heisst es da. Wenn doch, geht dem allerdings ein langer und aufwändiger Weg mit großer Anstrengung voraus, da ständig Widerstände überwunden werden müssen. Mit dem richtigen Verständnis, Wissen und entsprechendem Können ist das alles viel leichter. Zu diesem Thema wird hier demnächst noch ein ausführlicher Aufsatz erscheinen. |
V) Aufmerksamkeit, Interesse, Energie, Kundenorientierung, Geschwindigkeit.......auch Qualitätsmanagement genannt..... Eine Abhandlung über lernende Prozesse. Für was interessiert sich der Kunde? Solche Fragen sind natürlich Kernfragen in jedem Unternehmen. Erstaunlicherweise können wir aber immer wieder feststellen, dass die Unternehmen oft die falschen Schwerpunkte setzen oder die Schwerpunkte einseitig setzen. Grundvoraussetzung für Erfolg am Markt ist natürlich ein gutes Produkt und/ oder eine einwandfreie Dienstleistung. Grundvoraussetzung. Soviel. Jedoch andererseits auch nicht mehr. Folgende Punkte werden immer noch häufig viel zu wenig ernst genommen. In der heutigen Zeit genügt es nicht mehr, nur ein gutes Produkt anzubieten; immer mehr an Bedeutung gewinnt nach wie vor, wie ich es an den „Mann“, die „Frau“ bringe, wie ein Unternehmen mit den Kunden umgeht, wie ein Unternehmen mit den Kunden kommuniziert und wie es sich den Bedürfnissen der Kunden anpasst und sich demgemäß selbst weiterentwickelt. In der Abhandlung Lernen geschieht durch Wahrnehmung, Wahrnehmung folgt der..........................? Welche Bedürfnisse hat nun also der Kunde und wie lernt das Unternehmen, diese Bedürfnisse zu erkennen und umzusetzen? Die Funktion und der Wirkungsgrad eines Prozesses hängt allerdings wiederum von den dabei beteiligten Menschen ab. Diese bestimmen die Geschwindigkeit, die Funktion und die Wirkung des Prozesses an sich und ob es überhaupt ein Prozess wird, der sich stets weiterentwickelt. Was macht also nun einen lernenden Prozess im Wesentlichen aus? Richtig. Der lernende Mensch. Dann besitzt auch ein Unternehmen „lernende“ Prozesse. Damit sind wir wieder bei dem Thema „Mensch, dm lernenden Mensch“ angelangt....... |
VI) Freiheit ohne Airbag und Vollkasko, aber mit großen Möglichkeiten... Überlegungen und Reflektionen zum Thema „Sicherheit“ versus „Risiko“..... Zunächst einige Definitionen zu diesem Thema: Unter Freiheit verstehen viele, unabhängig von Grenzen, Beschränkungen und Restriktionen dem eigenen Wollen entsprechend handeln und leben zu können wobei dies auch impliziert, gerade innerhalb von Beschränkungen zu leben, so dies meine eigene Entscheidung ist, wiederum vorausgesetzt, gerade diese Entscheidung selbst ist wiederum „frei“ von Fremdeinflüssen. Unter Sicherheit versteht man im Allgemeinen, eine plan- und überschaubare, mit dementsprechend gesicherten Ressourcen verfügbare, ohne Unwägbarkeiten zu führende Lebensgestaltung und Erfahrung der Realität. Vollkommene Sicherheit bedeutet für viele wiederum, eine Garantie von dritter Seite dafür zu bekommen. Die Definition zu „Risiko“ ist mehr oder weniger genau das Gegenteil der Definition von „Sichrheit“, also ohne Garantie von dritter Seite Unwägbarkeiten ausgesetzt zu sein, welche wiederum den Erwerb meiner Ressourcen nicht planbar machen. Unter planbar wiederum verstehen viele Menschen, dass die Ist Situation bekannt ist, die Einflussfaktoren und die zur Verfügung stehenden Ressourcen, welche benötigt werden, um in die Zukunft zu schreiten. Und an dieser Stelle geschieht der Fehler, wo die Sicherheit zum Risiko wird und das Risiko zur Sicherheit. Denn die Ist Situation wird in der Regel von vielen Menschen nicht definiert durch objektiv wahrnehmbare Kriterien sondern meist höchst subjektiv durch den Filter eigener Glaubenssätze und Paradigmen; sprich durch ein Festhalten an dem was war. Damit einher gehen dann Meinungen, die zur Ist Situation erhoben werden. Wenn nun von einer solchen „Ist Situation“ aus geplant wird, entsteht irgendwann immer Risiko im Sinne der Definition. Wie sehen wir also die Ist Situation, von der aus sicher geplant werden kann? Zum einen wird das bereits aus dieser Aufsatz Reihe deutlich. Die Ist Situation definiert sich durch eine zunehmende Geschwindigkeit der Veränderung, durch ein Verschwimmen bis ehedem vorhandener Grenzen, hin zu wechselnden Kooperationen und Vernetzungen, weg von physikalischer Arbeit hin zu immer mehr „Geistes“ Arbeit. Wie sieht daraus abgeleitet nun Risiko aus? Sich der Veränderung, der Entwicklung entgegen zu stellen, sich nicht weiter zu entwickeln, sich nicht weiter zu bilden, zu isolieren anstatt zu verbinden.......etc....... Wie sieht aus dieser Ist Situation abgeleitet nun die „sichere“ Planung aus? Na ja, eigentlich wollen wir das gar nicht mehr beantworten. Schauen Sie doch mal in unser Programm oder rufen Sie uns an. Viele Grüße. |
VII) Lernen geschieht durch Wahrnehmung, Wahrnehmung folgt der...........? Eine Betrachtung zu dem Thema „Lernen“ aus unternehmerischer Sicht. (Anmerkung: Dies ist eine Abhandlung unter den genannten Aspekten. Zu dem Thema „Lernen“ gibt es eine enorme Anzahl an hervorragenden wissenschaftlichen Forschungen und Erkenntnisse und es spielen beim „Lernen“ noch viele weitere Details eine Rolle). ............Aufmerksamkeit. Denn wenn die Aufmerksamkeit nicht auf einen bestimmten Punkt fokussiert ist, nehmen wir keine Informationen wahr; somit findet auch kein Lernen statt. Aufmerksamkeit wiederum folgt dem Interesse. Nach dem Bedürfnis des Kunden! Aus dem natürlichen Überlebenstrieb des Menschen, aus dem Trieb nach Freude, Glück Spaß und gleichzeitig aus dem Trieb, der das Gegenteil der genannten Dinge vermeidet, sowie aus unterschiedlichsten, allesamt im emotionalen Bereich wurzelnden Antriebe. Was hat diese Ableitung jetzt aber mit Lernen zu tun? Richtig, nicht mit dem Lernen des Kunden sondern zunächst und vor allem mit unserem eigenen Lernen ( das Lernen des Kunden ist unter verschiedenen Aspekten wie der Konditionierung, Bedürfniserkennung und Bedürfnisweckung natürlich auch ein äußerst spannendes Gebiet). Nicht lernen lediglich durch die Assimilation von Information, sondern durch Wahrnehmung und Ableitung; wobei Wahrnehmung natürlich auch das Sammeln von Informationen ist. Aus der Ableitung werden Antworten gezogen. Nicht zu verwechseln mit den meist subjektiven Ansatz wie: „ Ich denke mir, dass....“. Aus den Antworten werden konkrete Handlungsschritte gewonnen. Wie befriedige ich die Bedürfnisse unserer Kunden, wie erreiche ich sein Interesse? Hier gibt es viele Möglichkeiten..........; Stellen wir mal einige Überlegungen zu dem Thema Wahrnehmung an. Wahrnehmung geschieht durch „Sehen, Hören und Fühlen“. Eine intensive Wahrnehmung führt wiederum zum sogenannten „ Erleben“. Die wahrgenommenen Sinnesreize werden in unserem Gehirn oder gar in unserem ganzen Körper, wie einige Wissenschaftler inzwischen vermuten, abgespeichert. Als nächstes stellt sich die Frage, welche Art der Sinnesreize speichert sich unter welchen Umständen am intensivsten ab und hinterläßt demgemäß die tiefsten Spuren im Gedächtnis eines Menschen? Die einfachste Antwort liefert - und die ist mindestens ebenso Aussagekräftig wie sämtliche wissenschaftliche Untersuchungen - wenn man sich selbst betrachtet oder/ und wahrnimmt. Üblicherweise ist es so, dass jene Sinnesreize sich am tiefsten in unsere neuronalen Bahnen eingraben, die uns entweder ständig begegnen oder jene, mit denen wir ein tiefes Erleben verbinden. Ein tiefes Erleben haben wir in der Regel dann, wenn die wahrgenommenen Sinnesreize unseren Bedürfnissen und Interessen entsprechen, auf die wir voller Energie unsere Aufmerksamkeit richten. Betrachtet man nun noch den Aspekt, dass unsere Bedürfnisse und Interessen in der Regel die Tendenz haben, in eine positive Richtung wie Mehrung von Zufriedenheit, Lebensqualität, Freude etc. zu gehen und gleichzeitig die „negative“ Richtung“ vermieden werden soll, sind wir mittendrin im „unternehmerischen Lernen“. Sowohl im Bezug auf mich und mein Unternehmen selbst wie auch im Bezug auf unsere Kunden. Als Beispiel: In dem Aufsatz Wissen und Information und Geschwindigkeit haben wir über die zunehmende Geschwindigkeit, stete Veränderung und Entwicklung von Wirtschaft, Mensch etc. Kraft der technologischen Fortschritte Überlegungen angestellt. Lernen ist genau das! Stete Veränderung und Entwicklung. Lernen heißt Aufmerksam zu sein, wie die Bedürfnisse und Interessen der Menschen aussehen, wo ihre Aufmerksamkeit aus welchen Gründen ist. Lebenslanges Lernen heißt nicht, wie viele immer meinen, in regelmäßigen Abständen sich hinzusetzen und ein abgegrenztes Wissensgebiet sich scheibchenweise anzueignen. Lebenslanges Lernen ist vielmehr ein beständiger Prozess, sowohl den Menschen selbst wie damit auch ein Prozess im Unternehmen. Lernen ist unsere Natur. Wer stets lernt, entwickelt und verändert sich auch stets. Ein Stillstand ist damit nicht mehr möglich. Lernen geschieht durch Wahrnehmung! Was und wie lernen Sie wie schnell? Wo ist Ihre Aufmerksamkeit? Mit welchen Zielen, Absichten und auf welche Art? Wir hoffen, dass diese Abhandlung mehr Fragen bei Ihnen aufwirft als löst............ Viel Spaß! P.S.: Vielleicht interessiert Sie auch das Kapitel Aufmerksamkeit, Interesse, Energie, Kundenorientierung, Geschwindigkeit.......auch Qualitätsmanagment genannt.....?! (J ) |
VIII) Lernen zu Verlernen? Ist auch das Wichtig? Nach all den Aufsätzen und Abhandlungen über Lernen, über Geschwindigkeit, Trends, Prozesse, Kundenorientierung etc., hier eine These zum Verlernen. Systeme haben die Eigenschaft, an sich selbst festzuhalten. An sich selbst festzuhalten heißt, die bisher ein programmierten Muster beständig zu wiederholen. Neues ist eine Störung für eine System; meint jedenfalls das System, da es die Tendenz hat den Status Quo zu behalten. Betrachten wir den Mensch als System; als sehr komplexe, biomechanische Struktur mit vielseitigen elektrochemischen Abläufen und Funktionen, mit Bewußtseinsinhalten, Glaubensüberzeugungen, Meinungen, Wissen, Zielen, Absichten etc. Nun werden in der Arbeitswelt mit gewaltigen Anstrengungen Wandlungsprozesse initiiert, deren Notwendigkeit auch wir sehen und fördern. Oft erscheinen Reorganisationen als Kämpfe gegen die berühmten Windmühlenflügel und scheitern nicht selten am Gegendruck der Mitarbeiter. Meist ist dieser Widerstand sicherlich nicht böse gemeint, sondern vielmehr Ausdruck von Unsicherheit, Überforderung, Orientierungslosigkeit und intuitives Festhalten an dem Alten und Gewohnten, denn nur Gewohntes verheißt einem System die (vermeintliche) Sicherheit. Somit muss auch ein Ziel moderner Personalentwicklung sein, nicht nur neue Updates auf die Mitarbeiter „draufzuladen“ und zu sagen: „Los, verändert Euch!“ sondern vielmehr ist es notwendig, auch zu verlernen. Aufgrund der nach wie vor wachsenden Dynamik, der Veränderung und der zunehmenden Geschwindigkeit, der Nichtvorhersehbarkeit aller künftiger Entwicklungen, ist es unumgänglich die diesen Dingen entgegenstehenden Paradigmen und Glaubenssätze zu verlernen, somit Ballast abzuwerfen und eingefahrenes Verhalten zu überwinden. Zugegeben, solche Schritte erfordern Mut und ein tiefes Verständnis der gegebenen Situationen von den Führungskräften und Personalverantwortlichen. Durch Verlernen wird Raum für Neues geschaffen, Angst vor Veränderungen werden reduziert und der Arbeitspeicher des Unternehmens läuft schneller und effektiver denn je. Letztlich noch ein Satz für die Gegner von Veränderung und Weiterentwicklung: Wer diesen Aufsatz zu Ende denkt, erkennt, dass sich im Grunde nur eines „verändert“. Das ist die Geschwindigkeit der Veränderung. Verändert haben sich die Menschen wohl seit Anbeginn der Zeiten oder seit sonst irgendwann; anderenfalls die ganze Menschheit sicherlich noch in den Höhlen leben würden....oder sonstwo. Scheint wohl ein Dauerzustand zu sein, diese Veränderung. J Da müsste man schon sehr deutlich immer wieder die Frag zulassen: „ Warum fällt es dann häufig so schwer?“ Viel Spaß. |
IX) Kostensenkung versus Wachstum sowie Marketing und Vertriebsaktivitäten ..einige Überlegungen und Betrachtungen......auch über informelle Mund zu Mund Kommunikation.... Derzeit wird überall vom Sparen geredet, von Kostensenkung, Einsparung und Abbau von dem und dem und noch etwas anderem. Nun, Kostensenkung kann mit Sicherheit einiges dazu beitragen, um vorübergehend eine Organisation zu stabilisieren, wenn die Kosten die Einnahmen übersteigen; ggf. bleibt einem Unternehmen sogar gar nichts anderes übrig. Im Weiteren ist gegen eine Kostensenkung durch effizienteres und effektiveres Arbeiten natürlich nichts einzuwenden; solange jedenfalls, bis die Effizienz in die Motivation zuungunsten der Mitabeiter eingreift. Ansonsten bedeutet Kostensenkung, die über eine Effizienz- und/ oder Effektivitätssteigerung hinausgeht, immer den Verlust von Ressourcen und Leistungsreserven. Allerdings entsteht oft der Eindruck, dass viele der Ansicht sind, dass durch Kostensenkung und Sparmaßnahmen Geld verdient werden kann. Bei nur geringfügig genauerer Betrachtung fällt jedoch sofort ins Auge, dass mit Sparmaßnahmen niemals verdient werden kann. Geld verdient wird nur, wenn etwas verkauft, eine Dienstleistung erbracht wird, etwas wächst und gedeiht, das zu einem näher bestimmten Zeitpunkt einem Verbraucher zur Verfügung steht, der seinerseits wieder dazu bereit ist, dafür Geld auszugeben, da er dieses Produkt nicht selbst hat oder zur entsprechenden Dienstleistung weder in der Lage oder selbst nicht Willens zu tun ist. An dieser Stelle kommt nun das Marketing ins Spiel, Vertrieb, Verkauf, die Plattform, die Tätigkeiten kraft derer der Kunde weiß, dass er bei unserem Unternehmen das bekommt, was er wünscht. Über Marketing und Verkauf ist unendlich viel geschrieben und gesagt worden, wie notwendig das ist, welche Technik die richtige ist und welche nicht, Altes wurde immer wieder in neuen Schläuchen verkauft und was auch immer noch. Gehen wir es mal ganz pragmatisch an. Eins ist sicher: Wenn der potentielle Kunde nichts von meinem Unternehmen und meinem Angebot weiß, dann wird er auch nichts kaufen (.....können....). Genauso wenig wird der Kunde etwas kaufen, wenn mein Produkt unangenehm verpackt ist, wenn es von unfreundlichen Menschen dargeboten wird oder wenn es schlichtweg schlecht ist. Es sei denn, es handelt sich um ein Produkt dass nur ich habe und der Kunde unbedingt zum Überleben braucht; dann wird er es dennoch erwerben. Weiterhin, wenn ich möchte, dass mein Unternehmen wächst, mehr verkauft, um mehr Geld einzunehmen, dann muss mein Unternehmen neue Kunden ansprechen und dafür sorgen, dass weitere Menschen von meinen Produkten erfahren. Viele Unternehmen geben große Summen für Marketing und Werbung aus. Viele dieser Unternehmen stimmen bezüglich dieser Aktivitäten auch mit der Aussage von Henry Ford überein, der einst ausführte. „ Ich bin mir sicher, dass die Hälfte meiner Werbeausgaben überflüssig ist; ich weiß nur nicht, welche.“ Es steht fest: Um Marketingaktivitäten, Vertrieb, aktives verkaufen, Werbung etc. kommen die meisten Unternehmen nicht drum herum. In einem günstigen Fall entfällt die Notwendigkeit für ein aktives Verkaufen und es genügt, dass die Kunden von dem Produkt erfahren, und die Darstellung soviel „Sogwirkung“ entfaltet, dass die Kunden alleine kommen. Wem würde das nicht gefallen? Und genau daran kann man etwas machen! Mehr als viele denken und meinen. Gerade in der heutigen Zeit, in der Kommunikations- und Informationsgesellschaft, in der Wissensgesellschaft, in der eine enorme Anzahl von Menschen sich über alles jederzeit informieren und entsprechend weiter kommunizieren kann, gerade da wird es zunehmend „leichter!“, so man weiß wie man das anpackt. Nicht zuletzt gehört hier auch noch das Thema „Kundenloyalität“ dazu. Aber, nun,.......alles wollen wir hier ja nicht verraten..... mit etwas „Glück“ erwecken wir Ihr Interesse und entfalten selbst „Sog- Wirkung“. Viele Grüße. |
X) Personalentwicklung, Training, Beratung......wo sind eigentlich die Unterschiede? Eine Abhandlung über .......UNS........und ........SIE.....und die Komplettdienstleistung Unter Personalentwicklung versteht man im allgemeinen die kontinuierliche Ausbildung von Menschen zu bestimmten Zwecken. Dies geschieht in festgelegten Ausbildungseinheiten wie Trainings, Seminare, selbstorganisiertes Lernen, E- Learning etc....( ...hoffentlich jedenfalls....). Unter Beratung wird üblicherweise definiert, dass jemand anderes eine Organisation oder auch einzelne Menschen zu bestimmten, genau definierten Problem- und/ oder Themenkreisen aus seinem Know How heraus informiert und eventuell dieses Wissen auch umzusetzen hilft. Somit liegt der Unterschied im Grunde darin, dass beim Training eher Hilfe zur Selbsthilfe kraft eigener Fortentwicklung mittels umgesetzter Lerninhalte stattfindet, hingegen der Berater eher direkt zu implementierendes, funktionsfähiges Wissen liefert und in die Organisation „einbaut“ aufgrund zuvor durchgeführter Analysen. Diese klassische Trennung ist derzeit stark am Wanken. Mit Sicherheit gibt es Basisstrukturen oder spezielles Wissen, dass sich eine Organisation bewusst einkauft, da es sich nicht lohnt, hierfür selbst eine Abteilung zu gründen oder ähnliches. Es scheint jedoch immer mehr sinnvoll zu sein und zu werden, dass sich Beratungsleistung und Trainingsleistung mischen. So bilden sich derzeit Coaching und Entwicklungs- bzw. Lern- Beratung als neue Dienstleistungen heraus. Konkret: Wie lernt der einzelne Menschen, wie lernt die Organisation? Nach welchen Kriterien wählen wir welche Informationen aus? Wie heben wir alte Glaubensmuster auf? Wie erkennen wir die alten Glaubensmuster überhaupt? Und wie sieht der lernende Prozess aus? Je intensiver die eigenen Mitarbeiter am Lernprozess beteiligt sind, je mehr aus ihnen selbst kommt, desto motivierter ist jeder einzelne. Es ist derzeit klar erkennbar, dass der Mensch mit seinen individuellen Fähigkeiten und auch Bedürfnissen immer mehr in den Mittelpunkt rückt. Für den einen ist das eine große Chance, für viele noch nicht. Mehr zum Thema Beratung, Training, Coaching, Lern- und Kompetenzentwicklung folgt............. ......... nicht in einem anderen Aufsatz. Fragen Sie uns persönlich. Bis dann. |
XI) Alles nur Begriffe! Wollen wir eigentlich was „Unbeschreibliches“? Personal-Ent-Wicklung, Trends, Geschwindigkeit, Kunden-Orientierung - Begriffe gegen ER-LEBEN Wir hatten den Mensch in anderen Aufsätzen als biologisch-technisches System bezeichnet, ausgestattet mit einer Fülle an Funktionen, Fähigkeiten und erlernten Paradigmen. Wissenschaftler aus unterschiedlichsten Richtungen sind sich einig, dass das auch zutrifft. Entgegen aller technischen Erkenntnisse möchten wir an dieser Stelle den Mensch allerdings auch unter anderen Aspekten betrachten, unter Aspekten des Bewusstseins, unter Aspekten des Lebendig- Seins, der Gedanken, der Emotionen................. Dazu betrachten wir zuerst unsere Sprache. Sprache kann immer nur in Verbindung mit Erleben existieren. Es gäbe sonst nichts, worüber wir reden könnten. Somit sind Begriffe, Worte immer nur Abbild einer erlebbaren Realität, niemals diese selbst. Hinter den Begrifflichkeiten, wie beispielsweise in der Überschrift dieses Kapitels genannt, steht also immer noch eine tiefergehende, erleb- und erfahrbare Realität, die unserer Meinung nach bloße Worte weit übersteigt. Wenn wir diese Erkenntnis nun anwenden, welche erlebbare Realität steckt hinter den Worten Kundenorientierung, Geschwindigkeit, Personalentwicklung etc.? Auch dies wird nur in Worten zu beschreiben sein, welche wiederum nur eine abgebildete Beschreibung des tieferen Er - Fahrens sind. Kundenorientierung heisst, die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden zu erfüllen, bedeutet, auf ihn einzugehen, das Produkt und/ oder die Dienstleistung so anzubieten, dass der Kunde zufrieden ist. Wenn der Kunde zufrieden ist, zahlt er meinem Unternehmen dafür gerne den Preis. Wer genau liest erkennt, dass die vorigen Zeilen bereits die Antwort auf die Frage enthalten, was denn hinter dem Wort Kundenorientierung steckt. Jeder bekommt was von dem anderen was er will und braucht und ist bei entsprechend fairem Tausch dann zufrieden. Hinter dem Wort steckt also (zumindest auch) Zufriedenheit, und zwar meine eigene und die des Unternehmens. Aber was zur H...... ist denn nun wieder Zufriedenheit? Warum wollen wir in irgendeiner Weise zufrieden sein? Und was alles beinhaltet genau Zufriedenheit? Entsteht die im Kopf? Oder eher auf emotionaler Ebene, im Herzen? Wir haben an dieser Stelle nicht die Absicht diese Fragen zu beantworten. Eines aber liegt uns am Herzen festzustellen. Kundenorientierung heisst eigene Zufriedenheit herzustellen. Und Zufriedenheit hat mit Sicherheit etwas mit ER- LEBEN zu tun. Umso verwunderlicher, warum für viele Unternehmen das Wort Kundenorientierung immer noch nicht bekannt zu sein scheint. Was und wo wären wir, ohne ein zufriedenes Miteinander. Dieser Aufsatz wird fortgeführt. Wir verweisen an dieser Stelle auf Lernen geschieht durch Wahrnehmung, Wahrnehmung folgt der...........? und beenden dieses Kapitel vorerst mit der Frage: Viel Spaß. |
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Wie geht das? Eigentlich!? Wirklich?!! Über dieses Thema wurde und wird viel geredet und geschrieben. Und nicht ganz zu Unrecht. Denn die nach wie vor zunehmende Dynamik und der permanente Wandel stellen in der Tat hohe Anforderungen an die Veränderungsfähigkeit des einzelnen Menschen. Verändern heisst natürlich nicht zwangsläufig, unbedingt alles zu erneuern, nur weil alle darüber reden. Dennoch ist es unumgänglich, der Wandelung ins Auge zu sehen. Berufsfelder mit schwerer mechanischer oder körperlicher Arbeit der einzelnen Menschen nimmt ab. Darauf ist jedoch nicht jeder vorbereitet und dem gewachsen, sei es weil er an alten Überzeugungen festhält oder einfach nicht über entsprechendes modernes Know How und die damit einhergehenden Fähigkeiten verfügt. So können Veränderungen natürlich auch als Bedrohungen des Bestehenden und Gewohnten wahrgenommen werden; eine solche Bedrohung wiederum führt zu Unsicherheit; Verunsicherung kann in Stress und Orientierungslosigkeit münden: Dem wiederum folgen dann Abwehrreaktionen und die Suche nach der verlorengegangenen Sicherheit. Sicherheit wiederum scheint in vielen Menschen ein Grundbedürfnis zu sein. Und das ist auch völlig in Ordnung. Nur, Sicherheit wird heute nicht mehr dadurch erlangt, dass ich einen Beruf erlerne, dann nach schulischer Ausbildung in eine „tolle“ Firma einsteige oder Beamter werde, Sicherheit heisst vielmehr, die Gegebenheiten der aktuell erfahrbaren Realität zu erkennen, zu akzeptieren und damit zu arbeiten. Sieh dazu auch Freiheit ohne Airbag und Vollkasko, aber mit großen Möglichkeiten... Hört sich alles irgendwie logisch an und beim Lesen eines solchen Textes werden dem viele zustimmen. Beobachtet man jedoch die Schreie vieler Lobbies, vieler Interessengruppen jedweder Couleur, wird schnell deutlich, dass nicht alle damit umgehen können. An anderer Stelle werden wir noch einiges zu dem Thema Kompetenzentwicklung ausführen. Soviel sei hier jedoch schon erwähnt: Um Veränderungen und Weiterentwicklung als dauerhaften lernenden Prozess in eine Organisation einzubauen genügt heutzutage nicht mehr übliches Qualifikationslernen, dass heisst, sich einzelne, unmittelbar tätigkeitsbezogene Kenntnisse und Fähigkeiten anzueignen, sondern es ist die Entwicklung ganzer Kompetenzen, das heisst, ein ganzheitlicher Anspruch an die ganze Person, erforderlich. Ganzheitlicher Anspruch heisst unter anderem, nicht nur einzelne Infos sich anzueignen, sondern viel tiefergehend sich der alten Überzeugungsstrukturen und Paradigmen bewusst zu werden, die unser Erleben steuern, diese verändern, oder eventuell gar, so notwendig, komplett entfernen zu können. Hierauf aufbauend können neue Informationen und Wissenstrukturen angenommen und angewandt werden. Wie wirkt sich eine solche Veränderung aber auf die Weiterbilder und Berater selbst aus? Dazu mehr in Personalentwicklung, Training, Beratung......wo sind eigentlich die Unterschiede? Und E&E Education and Entertainment / E&K Education and Knowledge. Bis dann. |
XIII) E&E Education and Entertainment / E&K Education and Knowledge Die Trends in der Weiterbildung oder was ist an Kompetenzentwicklung anders als an gewöhnlichen Seminaren? Nun, wie sich alles stets weiterentwickelt und verändert, entwickelt sich natürlich auch die Weiterbildungsbranche. Allein schon Kraft neuester Erkenntnisse der Neurobiologie, der Gehirnforschung sowie der Lernpsychologie sind die Weiterbildner stets gefragt, die Methodik und Didaktik der Seminare zu verändern, zu verbessern und weiter zu „Ent - Wickeln“. Vorbei sind die Zeiten, als eine Schar von Teilnehmern im Seminarraum sitzt und lauscht was der Referent von sich gibt, um nachher mit neuem Wissen in den Beruf zurückzukehren. Dies ist sowohl aus Lernpsychologischer wie auch aus Gehirnneurologischer Erkenntnis heraus ein sehr ungeeignetes Lernen. Mehr zum Thema „Lernen“ insbesondere in Lernen geschieht durch Wahrnehmung, Wahrnehmung folgt der...........? Ferner haben sich auch die Erwartungen der Kunden bzw. Teilnehmer von Fortbildungsveranstaltungen erheblich geändert. Ein Grund dafür sind wiederum die leicht zugänglichen Informationen. Wissen, welches früher von einigen wenigen Experten gehütet wurde, ist heute jedem zugänglich und leicht verfügbar. Somit kann es per se in Fortbildungsveranstaltungen heute nicht mehr um eine bloße Informationsvermittlung gehen; sei sie auch technisch noch so toll vorgetragen. Ziel einer Weiterbildung, eines Seminars muss es heute deswegen sein, dass die Teilnehmer anwendbares Handlungswissen erwerben, mit erhöhtem Können und erweiterten Fähigkeiten ausgestattet das Seminar verlassen. Bedauerlicherweise herrscht in vielen Köpfen immer noch die Vorstellung vor, Lernen müsse „ernst“ sein, „Konzentration im Sinne von Stillsitzen“, Lernen habe „nichts mit Spaß zu tun“ und viele weitere, ähnliche Paradigmen. Auf der anderen Seite dringt langsam durch, dass die Lernprozesse wesentlich effektiver und wirksamer sind, wenn das Element des Erlebens, des Erfahrens, der Emotion und der Freude sowie Spaß eingebaut sind. Dies bestätigt auch die neurobiologische Forschung. Somit mischen sich zum einen Informationsvermittlung und Wissenserwerb mit Unterhaltungselementen erfahrungs- und erlebnisorientierter Art. Ziel dieses Trends ist es zudem, in Mitarbeitern ein ausgeprägtes Verständnis der notwendigen Selbstlernfähigkeit zu fördern, da viele Mitarbeiter heutzutage in offenen und riskanten Situationen adäquate Entscheidungen im Rahmen von projektbezogener Teamarbeit fällen können müssen; und somit die Herausbildung grundlegender sozial kommunikativer, personaler, aktivitäts- und handlungsbezogener Kompetenzen sowie reflexiver Selbstvergewisserungsfähigkeiten notwendig sind. Das erfordert natürlich auch mehr Können und neue Fähigkeiten von den Referenten. Davon etwas abgegrenzt entwickelt sich der Trend, hochwertiges Fachwissen in anderer Form zu vermitteln; also für Themenbereiche, in denen es um einen hohen Wissengrad an Informationen geht, welche die Lernenden sich „aneignen“ müssen. Das vermischt sich auch mit dem Thema „ Blended Learning“. Fortsetzung folgt. |
XIV) Das „Nicht - Beschreibbare - Konzept“ Erfahrung, Erleben, Wissen, Können..... Ihr Modul! ...kommt bald! |
XV) Das Team oder Hey, ich mach das gerne! Reflektionen zu gelungener Team Arbeit ...kommt bald! |